Druckversion
  • Downloads
  • Download: Landesaktionsplan Häusliche Gewalt III (3,2 MB)
  • Download: Evaluation LAPIII_Häusliche Gewalt_Niedersachsen (3,3 MB)

Landesaktionsplan III - Häusliche Gewalt in Paarbeziehungen

Der Aktionsplan III zur Bekämpfung häuslicher Gewalt wurde im Oktober 2012 von der Landesregierung verabschiedet. Er enthält Daten zur Strafverfolgung, zum zivilrechtlichen Schutz und zur psychosozialen Unterstützung betroffener Frauen und einen Überblick über aktuelle Handlungsbedarfe und Vorhaben.

Evaluierung des Landesaktionsplans III zur Bekämpfung häusliche Gewalt in Paarbeziehungen

Das Institut Zoom e.V. hat den Landesaktionsplans III zur Bekämpfung häuslicher Gewalt in Paarbeziehungen (2012) evaluiert und die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen diesen Monat (Jan. 2021) veröffentlicht. Das Vorhaben wurde in Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen durchgeführt und durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

Die folgenden Fragestellungen waren Grundlage der Untersuchungen:

1. Ist die Umsetzung der Maßnahmen und Ziele des LAPs III erfolgreich und wirksam gewesen? Wie haben sich die die Strukturen seit 2012, im Vergleich zur Vorgängerevaluation des LAPs II entwickelt?

2. Ist das aktuelle Schutz-, Interventions- und Unterstützungssystem in Niedersachsen insgesamt angemessen und wirksam, um auch die Vorgaben der sog. „Istanbulkonvention“ zu erfüllen?

Insgesamt wurden 573 verschiedene Institutionen aus den Bereichen Polizei, Justiz, Täterarbeit, Soziales, Gewaltschutz, Opferschutz, Gesundheit und Bildung im Rahmen einer Onlineerhebung befragt und gaben Auskunft. 20 Personen wurden interviewt. 

Im Rahmen der Evaluation wurden zukünftige Handlungsfelder zur Verbesserung des Gewaltschutzes identifiziert und eine Grundlage zur Neuformulierung des Landesaktionsplans geschaffen. An der Umsetzung waren daher auch der interdisziplinäre Fachbeirat zur häuslichen Gewalt sowie die interministerielle Arbeitsgruppe (Ressort AG häusliche Gewalt) des Landes Niedersachsen beteiligt.