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Schule.konfliktfähig - Mediatorenausbildung zur Konfliktvermittlung für Lehrkräfte

Ministerium 
Handlungsfeld 
Ziele 
Die Idee von "Schule.konfliktfähig" ist es, an möglichst vielen Schulen Strategien zur Konfliktvermittlung zu etablieren. Lehrkräften der Landesschulbehörde am Standort Braunschweig wurde daher die Möglichkeit geboten, sich zu so genannten Mediatoren ausbilden zu lassen. Zurück an ihrer Schule geben sie ihr Wissen an die Schülerinnen und Schüler weiter, die dann als Konfliktlotsen, also als eine Art professioneler Streitschlichter, für ein weniger aggressives Klima sorgen sollen. Diese Konfliktlotsen lernen nicht "nur", anderen bei der Kofliktbewältigung zu helfen, sonder erwerben darüber hinaus eine vielseitige Vertiefung ihrer generellen psychosozialen Fähigkeiten. Die Ausbildung der Lehrkräfte ist modulartig aufgebaut, in der ersten Phase wurden Lehräfte zu Konfliktvermittlern durch zertifizierte Mediatoren des Bundesverbandes Mediation ausgebildet. Der zweite Baustein enthielt Sozialverhaltenstraining, die Einführung des Themas an der eigenen Schule und die Ausbildung der Schülermediatoren, auch Konfliktlotsen genannt. Sie sollen bei Streitigkeiten ihrer Mitschüler vermittelnd eingreifen, ev. Konfliktsituationen möglichst im Anfangsstadium schon auflösen, durch Gespräche der streitenden Parteien langfristig klären und unter Anleitung eine von allen akzeptierte Lösung finden.Gefördert wurde das Projekt "Schule.konfliktfähig" (Laufzeit: November 2003 bis Juli 2006) vom Energiedienstleister Avacon AG aus Helmstedt (inzwischen zur Eon-Avacon AG fusioniert).
Mittel 
-
Start 
01.11.2003
Ende 
31.07.2006 (abgeschlossen)
Träger 
Landesschulbehörde Standort Braunschweig
Wilhelmstr. 62-69
38100 Braunschwei

Kooperationspartner 
(ehemals Eon-Avacon AG)
Schlüsselbegriffe Konfliktmanagement, Konfliktprävention, Schule, Weiterbildung