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Koordinierungsstelle Landesprogramm gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Menschenrechte

Mit Beschluss vom 20.06.2016 hat die Landesregierung das „Landesprogramm gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Menschenrechte“ verabschiedet. Mit dem Landesprogramm sollen die vielfältigen landesweiten Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und zur Förderung der Demokratie und Menschenrechte wie die Stärkung der Fachkräfte, die Hilfen zum Ausstieg, die Maßnahmen zur Verhinderung des Einstiegs in die rechte Szene, die Angehörigenunterstützung, die Vermittlung demokratischer Werte, das Engagement für Weltoffenheit in den Institutionen und der Ausbau der Opferberatung gebündelt, die Netzwerkarbeit ausgebaut und die Zivilgesellschaft stärker eingebunden werden. Es sollen Impulse für die qualitative Weiterentwicklung der bisherigen und zur Entwicklung neuer Aktivitäten gesetzt werden. Eine begleitende wissenschaftliche Evaluation wird die kontinuierliche qualitative Optimierung der niedersächsischen Projekte und Aktivitäten zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und zur Förderung der Demokratie und Menschenrechte unterstützen.

Ein wesentlicher Bestandteil zur Umsetzung des Landesprogramms ist die neu eingerichtete Koordinierungsstelle beim Landespräventionsrat. Aufgabe seit Anfang 2017 komplett besetzten Koordinierungsstelle ist die professionelle Netzwerksteuerung, dies umfasst administrative Aufgaben der Koordinierung und Steuerung der Maßnahmen, das Netzwerkmanagement, die Impulsgebung, Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure. Zur Steuerung des Landesprogramms wird ein gemeinschaftliches Gremium eingesetzt, das aus Vertretern der beteiligten Ressorts (MI, MJ, MK, MS, MWK) und einem Praxisbeirat besteht.

Aktuelles

  • Pressemitteilung des Niedersächsischen Justizministerium vom 31.03.2017: "Netzwerk FÜR Demokratie und Prävention gegründet" Foto
  • Information: Der am 10.01.2017 ausgeschriebene Auftrag zur Evaluation des Landesprogramms wurde Ende März 2017 an die Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung, Evaluation, proVal GbR in Hannover vergeben.
  • 01.07.2017: Kooperationsvereinbarung mit dem Kompetenzzentrum Rechtsextremismus der Universität Jena geschlossen: Inhalte der Kooperation sind die Durchführung einer Metaanalyse durch die Universität Jena und ein gemeinsamer Forschungs-Praxis-Dialog zur Weiterentwicklung der Prävention von Rechtsextremismus und Radikalisierung in Niedersachsen.

  • 01.10.2017: Die Aufgaben der Koordnierungsstelle des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Menschenrechte und die Umsetzung des Bundesprogramms "Demokratie leben" werden ab Oktober 2017 unter dem Dach des neuen, um die Aufgaben der Koordinierungsstelle des Landesprogramms erweiterten Landesdemokratiezentrums Niedersachsen gemeinsam koordiniert. 

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