Druckversion

CTC - landesweite Schülerbefragung: Niedersächsisches Präventionsmonitoring

Die CTC – Schülerbefragung ist ein zentrales Element der Strategie von „Communities That Care“. Mittels dieser Fragebogenuntersuchung können in einer Kommune das Ausmaß der Problemverhalten von Jugendlichen und die dahinter liegenden Risiko- und Schutzfaktoren für dieses Verhalten gemessen werden - durch eine repräsentative Befragung von Schülerinnen und Schülern in den Altersstufen von 12 bis 18 Jahren.

Der Fragebogen wurde im Rahmen des Modellversuchs SPIN (2009 - 2012) an die Verhältnisse in Deutschland angepasst.

Der Landespräventionsrat hat 2012 eine Kooperationsvereinbarung mit der Universität Hildesheim, Institut für Psychologie abgeschlossen, um das CTC - Befragungsinstrument stetig wissenschaftlich weiter zu entwickeln (Reliabilität und Validität der Messung, Anpassung an verschiedene Zielgruppen, Erhebungsverfahren, Auswertungsmöglichkeiten).

Im Rahmen dieser Kooperation finden seit 2013 landesweite Repräsentativerhebungen mit dem CTC – Schülersurvey statt. Damit stehen landesweite Daten für das „Dunkelfeld“ von Problemverhalten wie Jugendgewalt, -kriminalität, Alkohol- und Drogenmissbrauch etc. in den genannten Altersgruppen zur Verfügung. Darüber hinaus liegen durch die Messung der zugrundeliegenden Risiko- und Schutzfaktoren für dieses Verhalten Vergleichsdaten für die CTC – Standorte vor. Die Befragung wird alle zwei Jahre wiederholt, um ein landesweites Präventionsmonitoring zu etablieren.

Die landesweite CTC – Schülerbefragung wird mit Unterstützung des Niedersächsischen Kultusministerium durchgeführt.
Die Ergebnisse der Befragung von 2015 können Sie hier finden. Die Erhebungsphase der aktuellen Befragung in 2017 lief bis zum Beginn der Sommerferien.